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Nach Autounfall 12 Jahre teilgelähmt

 

Andrea Schwarzenbach

 

Am  13. Juni  1998 war mein Autounfall. Ich war Bademeisterin und wollte zur Arbeit fahren. Es hatte stark geregnet. Eine andere Autofahrerin hatte die Herrschaft ueber ihr Auto verloren und ist frontal in mein Auto gefahren.


Ich kam ins Unispital Zürich, wo man mich dann für zwei Monate in ein künstliches Koma legte.
Ich hatte eine Hirnverletzung und konnte 2 Jahre nicht laufen und reden und musste künstlich ernährt werden. Und ich sass im Rollstuhl.

 

Danach kam ich nach langem Spitalaufenthalt in eine Rehaklinik. Das war der erste Schritt zurück ins Leben nach dem Spital. Hier lernte ich einigermassen reden und selbstständig essen und trinken. Ich stand wieder ganz am Anfang wie ein Baby. Eine Körperhaelfte blieb aber gelähmt.

 

Danach kam ich in ein Heim. Aber man konnte nur 1 ½ Jahre dort bleiben, damit es für den nächsten wieder Platz hatte.

 

Weil ich Pflege brauchte, musste ich ins Altersheim, wo ich auch schnuppern war. Aber das war der Horror, mit den schlürfenden Leuten zusammen zu sein und nichts zu unternehmen den ganzen Tag.

 

Da hatte mein Professor gehört, dass in Grüningen ein Heim für Menschen mit Hirnverletzungen

gebaut werden sollte. Ich konnte sogar mein Zimmer aussuchen auf den Bauplänen. Die Idee ist dort, dass man eine Beschäftigung hat.  Sie hatten dafür ein Atelier. Es gab also eine Strukturierung von Tag und Leben.

 

Es waren alles junge Leute wie ich mit denen ich zu einer Hirnverletzten- WG zusammenwuchs. Wir hatten es sehr gut zusammen und halfen auch einander, wenn jemand Hilfe brauchte. Ich war eine der ersten Bewohner und konnte helfen bei der Einrichtung. Das machte Spass. In der WG fühlte ich mich sehr wohl. Die Leute waren super, aber ich hatte nur Physiotherapie, was nichts brachte.

 

Mein älterer Bruder Urs war vor einigen Jahren nach Thailand ausgewandert. Er meinte immer ich

soll ihn mal besuchen kommen in Thailand. Mein Hausarzt sagte, ich dürfe nicht fliegen wegen

Epilepsiegefahr. Als mein Hausarzt in Pensionierung ging dieses Jahr, fragten wir meinen neuen Arzt. Der sah kein Problem und ich flog am 15.Januar 2011 ohne Epilepsieanfall nach Thailand.

Dort lernte ich das Bios Logos Team kennen. Reiner schaute mich am ersten Tag an und sagte mir, dass ich wieder laufen kann und auch mein linker Arm wieder bewegt werden kann, wenn sie fertig sind mit der Behandlung. Ich musste meine Medikamente stoppen bis auf das Epilepsiemedikament. Das sollte ich noch weiter nehmen für eine Weile. Später setzte ich auch das Medikament ab. Jetzt bin ich völlig ohne Medikamente.

 

Angefangen haben sie mit meinen Fussnägeln, da ich dort Nagelpilz und Fusspilz hatte. Ich war sehr erschrocken als Reiner mir das sagte. Denn ich war eigentlich seit meinem Unfall immer in Behandlung bei einer Podologin. Dafür musste ich mehrere Kilometer nach Zürich fahren und die Behandlung selber bezahlen. Wie kann es sein, dass ich trotzdem noch Fuss- und Nagelpilz hatte?

 

Dann fingen wir sofort an mit Übungen. Es war nicht einfach und ich war oft verzweifelt. Das Team von Bios Logos unterstütze mich aber in jeder Form. So dass ich es immer wieder versuchte.

 

Ich machte aber nicht nur Übungen. Reiner meinte, ich müsste wieder etwas erleben, zurück ins

Leben kommen. Zuvor war jeder Tag wie der andere. Und ich merkte erst später, dass ich gar keine Freude mehr am Leben hatte. Ich lebte nur so vor mich hin.

 

Also flog ich mit einem Fallschirm, der von einem Boot gezogen wurde. Danach fuhr ich einen Jetski am Strand von Pattaya. Auch Go- kart bin ich gefahren. Ich bekam immer mehr Freude und auch mehr Energie.

 

Doch dann kam der Tag, an dem ich wieder zurück in die Schweiz sollte. Mein Bruder hatte vorher schon mit meinem Hausarzt telefoniert. Der sagte nur, dass ich auf jeden Fall wieder meine

Medikamente nehmen müsse, wenn ich zurück bin. Ich hatte Angst. Ich wollte nicht mehr all die

Tabletten nehmen. Ich wusste, dass dann alles wieder wird wie vorher. Meine Weinkrämpfe, mein leeres Gefühl und die Kraftlosigkeit. Keine Freiheit, jeder sagt was man zu tun hat und was nicht. Sogar meine eigene Schwester. Auch das sinnlose in den Tag hinein leben. Ich wollte das alles nicht mehr.

 

Ich entschied, dass ich hier in Thailand bleiben sollte. Seit dem lebe ich hier in

Thailand. Auch zu Bios Logos gehe ich noch regelmässig, aber nicht mehr so oft wie vorher.

 

Danke an das Bios Logos Team und meinem Bruder Urs für diese Chance in meinem Leben.

 


Unten ein Film von meiner Behandlung, Teil 1 und 2, evt. kommt dann noch Teil 3.

 

 

 

 

 

Hier noch ein paar Fotos von den Fussnägeln, nach über 10 Jahren Behandlung in der Firma :

PEDINA PODOLOGIE R.DOSSENBACH

FACHLEHRERIN SPV

FORCHSTRASSE 109

8032 ZÜRICH

( Diese Adresse wurde auf ausdrücklichen Wunsch unserer Kundin veröffentlicht ! )

AnfanglinkerFuss

Linker Fuss am Anfang. Da muss man kein Experte sein, um zu sehen das da etwas nicht stimmt!


AnfangrechterFuss

Rechter Fuss am Anfang, da sieht man, dass der Nagel vom grossen Zeh hohl ist und einen schwarzen Rand hat, trotz Überlackierung des Problems mit Nagellack .


 

VerfaultesFleisch

So sah es aus, als der Nagel geöffnet wurde, verfaultes Fleisch! Das hätte eine Blutvergiftung vom Feinsten geben können !


 

Fusspilzandrea

Fusspilz zwischen den Zehen an beiden Füssen !


 

Fssenacherstemtag

So sahen die Fussnägel nach der ersten Behandlung aus


Das Ergebnis :

Alle Fußnägel sind von abgestorbenen Haut -und Nagelteilen sowie zerstörten Nagelschichten und Nagelpilz befreit. Der Fußpilz ist nicht mehr vorhanden und Dank der nicht mehr notwendigen Medikamente ist das Imunsystem weitgehens in der Lage auch in der Verbindung mit dem Ergebnis einer besseren Durchblutung
einer Wiederholung des Problems verbessert entgegenzutreten.Die Krallenbildung am linken dicken Zeh wurde teilweise aufgelöst und dem neuen nachwachsenen Nagel ein breiteres befreites Nagelbett damit bereitgestellt.

 

Fussrechts29.3.2011

 

Fusslinks29.3